Mittwoch, 18. Mai 2016

Aufklärungsprogramm „Ohne Kippe“

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Am 21. April 2016 waren wir, die Klassen 7a-c, im städtischen Krankenhaus Pirmasens, wo wir an dem Aufklärungsprogramm „Ohne Kippe“ teilgenommen haben.

Ein MAXIMAL-Artikel

  • von: Jasmine Becker & Olivia Brendle

Wir fuhren um 8.30 Uhr an der Schule in Maxdorf ab und kamen gegen 10.00 Uhr in Pirmasens an. Dort wurden wir von einem Arzt, der auf Auswirkungen des Rauchens spezialisiert war, empfangen.

Wir hörten uns einen halbstündigen Vortrag über die Auswirkungen und Gründe des Rauchens an. Dabei erfuhren wir zum Beispiel, dass 50% aller Jugendlichen heutzutage rauchen und die wichtigsten Gründe dafür Gruppenzwang oder der Drang danach, beliebt zu sein, sind.

Nach dem Vortrag hatten wir eine Pause, in der wir mit Essen und Trinken versorgt wurden. Anschließend wurde uns ein Film gezeigt, über die Operation eines Rauchers, bei dem man einen Tumor vermutete. Letztendlich wurde festgestellt, dass der Tumor schon weit entwickelt war und Tochtergeschwüre gebildet hatte. Damit sind die Heilungschancen des Patienten nicht sehr hoch.

Besonders beeindruckend war die anschließende Diskussion mit einem an Kehlkopfkrebs erkrankten Patienten, der ein Loch im Hals hatte, da sein Kehlkopf größtenteils operativ entfernt werden musste. Mit 16 Jahren fing er an zu rauchen. Anfangs waren es noch 4 Zigaretten pro Wochenende, doch mit der Zeit wurde daraus eine Packung pro Tag. Er erkannte, dass Rauchen schlecht war, und versuchte mehrmals aufzuhören, was ihm jedoch nicht gelang. Erst nach seiner erfolgreichen Operation mit 61 Jahren gelang es ihm, das Rauchen aufzugeben.

Doch die Operation hatte Folgen... Heute kann er nur noch stumm lachen und nur sprechen, wenn er sich auf das Loch im Hals drückt, welches mit einem Filter verschlossen ist. Er kann weder riechen, schmecken, niesen, husten noch durch die Nase oder den Mund atmen. Außerdem birgt sein Alltag viele Gefahren, denn beim Duschen oder Essen muss er darauf achten, dass er nicht erstickt, da kleinere Nahrungstücke oder Wasser in seine Lunge kommen und seine Atemwege versperren könnten.

Wir fuhren um ca. 12.00 Uhr wieder Richtung Schule, und kamen schließlich um 13.30 Uhr in Maxdorf an. Insgesamt war es ein informativer Tag, bei dem wir viele neue Eindrücke sammeln konnten.

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