Dienstag, 06. Oktober 2026

Modellierungswoche Mathematik im September 2026

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5 Schüler/innen des LMG haben an der Modellierungswoche Mathematik teilgenommen.

Dieses Jahr fand die Modellierungswoche in der Jugendherberge Neustadt an der Weinstraße statt. Fünf Schüler/innen unserer Schule haben teilgenommen und eine Woche lang an Projekten aus Wirtschaft, Biologie, etc. gearbeitet, um ihre v. a. mathematischen und informationstechnischen Ergebnisse am letzten Tag dem Plenum vorzustellen.

Neben der Arbeit an den Projekten sind die Schüler/innen dieses Mal an einem Abend noch in die Welt der Glücksspiele (Roulette, Blackjack, Poker etc.) eingetaucht, bei denen man Trinkflaschen der RPTU gewinnen konnte. Zudem wurde bei einer Wanderung das Hambacher Schloss – die Wiege der Demokratie – erkundet.

Hier drei Erfahrungsberichte aus den verschiedenen Arbeitsgruppen bzw. zu den verschiedenen Projektthemen:

Carolin Wöginger & Emila Müßig (MSS10):

Bei dem Projekt, an dem Emilia und ich teilnahmen, drehte es sich rund um Alzheimererkennung. Geleitet wurde es von Marius Altmaier. Vom DZNE haben wir Daten von mehr als 1500 Testpersonen zugeschickt bekommen und wollten daraus ein System entwickeln, das die Daten bewertet und so mithilfe dieser Daten auf Alzheimer schließen lässt. Dazu haben wir Decision Trees und Random Forests genutzt. Das sind sozusagen Programme, die uns zu einer zuverlässigen Enddiagnose führen. So kamen wir auf Genauigkeiten von z. B. 93,95 %.

Andor Jánváry (MSS11) & David Kromp (MSS10):

Im Projekt „Holzzuschnitte“ haben wir uns mit dem effizienten und automatischen Zerteilen von Baumstämmen in gewünschte Holzprodukte beschäftigt, sodass möglichst wenig Holz verschwendet wird. Dabei haben wir Einblicke in verschiedene Methoden der mathematischen Modellierung erhalten. Mithilfe dieser Methoden konnten wir ein Programm entwickeln und einen funktionierenden Algorithmus umsetzen, der zum einen Schnittbilder generiert und zum anderen Schnittbilder kombiniert, um Überproduktion zu vermeiden.

Robert Keul (MSS10):

Bei unserem Ausflug waren wir in einer Jugendherberge. Dort wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt. Meine Gruppe beschäftigte sich mit dem Thema Photovoltaikanlagen. Unsere Aufgabe war es herauszufinden, welcher Standort und welche Ausrichtung für eine Photovoltaikanlage am besten geeignet sind.

Dafür haben wir zunächst ein Programm erstellt, mit dem wir den jeweiligen Standort untersuchen konnten. Anschließend haben wir eine Simulation zur Ausrichtung der Photovoltaikanlage durchgeführt. Dabei konnten wir ausprobieren, wie sich unterschiedliche Ausrichtungen auf die Leistung der Anlage auswirken.

Durch die Arbeit in der Gruppe konnten wir gemeinsam verschiedene Möglichkeiten testen und vergleichen. Dabei haben wir gelernt, dass der Standort und die Ausrichtung einer Photovoltaikanlage eine wichtige Rolle für ihre Leistung spielen.

Die Modellierungswoche war interessant, weil wir nicht nur theoretisch über erneuerbare Energien gesprochen, sondern auch selbst ein Programm und eine Simulation dazu erstellt haben. Insgesamt hat mir die Arbeit in der Gruppe viel Spaß gemacht, und ich konnte dabei einiges über Photovoltaikanlagen lernen.

Modellierungswoche2026